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Die besten Ratschläge, um Tage mit schlechter Frisur zu vermeidenDieser Abschnitt ist eine Zusammenfassung vieler Punkte, die ich ausführlicher in meinem Buch Don’t Go Shopping For Hair-Care Products Without Me (3. Auflage) bespreche und erläutere. Obwohl diese Liste also nur eine Kurzfassung ist, kann Sie Ihnen helfen, Ihr Haar zu bändigen und den letzten Modeschrei zu überleben. 1. Wenn Sie Ihre Haare waschen, nehmen Sie sich mehr Zeit dafür, Ihre Kopfhaut zu waschen als die Haarspitzen. Die Haarspitzen werden nicht sonderlich schmutzig (es sei denn, Sie türmen große Mengen Styling-Produkte aufeinander), aber die Kopfhaut wird fettig, und hier sammeln sich abgestorbene Hautzellen an, die unbedingt entfernt werden müssen. Außerdem tut eine Massage der Kopfhaut fast immer gut, weil sie die Durchblutung anregt und die Haare im Haarbalg in der Entwicklung fördert. 2. Conditioner, von denen behauptet wird, dass sie tief eindrängen, tun dies nur, wenn sie genügend Zeit und Wärme haben, um vom Haarschaft absorbiert zu werden. Die meisten Frauen, die unter der Dusche Conditioner auftragen, lassen ihn nicht länger als ein oder zwei Minuten einwirken. Das ist zwar in Ordnung, reicht aber nicht aus, um vom Haar aufgenommen zu werden. Wenn Sie geschädigtes Haar besitzen, ist es sehr wichtig, dass Sie den Conditioner so lange wie möglich einwirken lassen. 3. Zuviel Conditioner oder Conditioner, der nicht vollständig ausgespült wird, kann zum Erschlaffen des Haares führen. Wenn man ein Shampoo mit Konditionierungswirkstoff verwendet und dazu noch einen Conditioner, können sich diese Stoffe im Haar aufbauen und es schwer und leblos werden lassen. 4. Allgemein ist ein Shampoo ohne Konditionierungswirkstoffe oder mit ganz wenigen vorzuziehen, und einen Conditioner sollten Sie nur verwenden, wenn Sie ihn wirklich brauchen, nicht unbedingt im ganzen Haar oder in der Nähe der Haarwurzeln und der Kopfhaut. Achten Sie immer darauf, Shampoo gründlich aus dem Haar auszuspülen. Rückstände von Tensiden können das Haar verkleben und plätten und zudem auf der Kopfhaut Irritationen und Juckreiz verursachen. 5. Je länger Sie Antischuppenshampoo im Haar lassen, desto wirksamer ist es. 6. Tragen Sie Shampoo und Conditioner immer auf, indem Sie sie zuerst in beiden Handflächen verteilen und dann über das Haar reiben. Ein dicker Klecks in der Kopfmitte, den Sie dann in den Haaren direkt verteilen, ist Verschwendung und bringt das Haar unnötig durcheinander. 7. Wenn Sie Zweifel haben, verwenden Sie Produkte, die speziell für Ihren Haartyp entwickelt wurden. Wenn Sie nicht wirklich normales Haar besitzen, sind Produkte, auf denen kein bestimmter Haartyp angegeben ist, nicht unbedingt für Sie geeignet. Das perfekte Haarpflegemittel für alle Haartypen gibt es nicht. Menschen mit dicken, trockenen Haaren haben ganz andere Bedürfnisse als jemand mit dünnem, gesundem Haar. 8. Hin und wieder sollten Sie Kamm und Bürste mit unter die Dusche nehmen, die Haare daraus entfernen und sie gut einschampunieren. Styling-Produkte,Conditioner und Ihr körpereigenes Fett können nämlich an Kämmen und Bürsten festkleben, und diese Rückstände bringen Sie dann ungewollt wieder in Ihr sauberes Haar ein. Wenn Sie eine gründlichere Reinigung wünschen oder unter Schuppen leiden, können Sie Kämme und Bürsten in eine verdünnte Bleichmittellösung legen. Rund drei Esslöffel auf einen knappen Liter Wasser sollten ausreichen, um alles „abzutöten“, was sich zwischen Borsten und Zinken festgesetzt hat. 9. Wenn Sie einen Haartrockner verwenden, lassen sich die Haare leichter frisieren, wenn sie noch feucht, aber nicht mehr nass sind. Es ist aber nicht ganz einfach herauszufinden, wie feucht Ihr Haar sein sollte, damit es schön geschmeidig wird. Auch wenn Sie es mit einer Styling-Bürste trocknen, schadet es dem Haar weniger, wenn es schon leicht angetrocknet ist, denn nasses Haar ist empfindlicher als trockenes. 10.Trocknen Sie immer zuerst den Wurzelbereich. So erreichen Sie die größte Fülle und kontrollieren die Grundform der Frisur, die Sie haben möchten. 11. Benutzen Sie niemals einen Lockenstab, wenn das Haar noch nass oder feucht ist. Die Hitze des Lockenstabs kann leicht den Siedepunkt von Wasser überschreiten und so das Wasser im Haarschaft buchstäblich zum Kochen bringen. An dieser Stelle ist das Haar dann besonders anfällig für Bruch und andere Schäden. 12. Wenn Sie Ihre Haare mit dem Haartrockner (Fön) trocknen, fangen Sie immer bei den Wurzeln an. Wenn Sie an der Wurzel ansetzen und dann nach oben fönen und entgegen der gewünschten Richtung, schaffen Sie Fülle und bilden die Grundlage für den Rest der Frisur. Wenn die Wurzeln trocken sind, können Sie das restliche Haar dann glattkämmen oder Locken drehen, ganz wie Sie wünschen. Wenn Sie sich die wurzelnahen Bereiche bis zum Schluss aufheben, können diese bis dahin schon in einer unerwünschten Richtung getrocknet sein und sind dann schwerer zu bändigen. Der Rest des Haares lässt sich hingegen auch dann noch gut frisieren, wenn er schon etwas angetrocknet ist. 13. Nasses oder feuchtes Haar verliert leichter seine Form. Es ist am besten, wenn Sie Ihre Haare ganz trockenfönen und nicht die geringste Feuchtigkeit im Haar zurücklassen. Sofern Sie nicht möchten, dass sich Teile der Frisur noch auf natürliche Weise bewegen, sollten Sie den ganzen Kopf vollständig trockenfönen, damit Ihre Frisur so lange wie möglich Ihren Halt und Ihre Form bewahrt. 14. Wenn es die Zeit erlaubt, sollten Sie abwechselnd mit warmer und kalter Luft fönen. Die warme Luft glättet oder lockt das Haar, und die kalte Luft sorgt dafür, dass es so bleibt. 15. Um zu verhindern, dass Ihr Haarspray weiße Flocken bildet, halten Sie die Flasche mindestens 15 cm vom Haar entfernt. Bei einer zu starken Sprühkonzentration (wenn man die Flasche zu nahe an den Kopf hält) werden die Harze und Polymere im Spray zu dick aufgetragen und bilden eine steife, matte Verbindung, die leicht Flocken bilden kann. 16. Kämmen Sie Ihr Haar niemals gegen den Strich. Es schadet dem Haar ganz einfach, wirkt altmodisch und raubt dem Haar seinen natürlichen Glanz, insbesondere, wenn es gefärbt ist. 17. Verwenden Sie keine Haargummis. Benutzen Sie lieber elastische Bänder mit weichem Stoffüberzug, denn Gummibänder und alles, was an Ihren Haaren zupft und sie einklemmt, schädigt die Schuppenschicht, und wenn Sie das Gummiband dann herausnehmen, ziehen Sie viele Haare mit heraus. Paula Begoun |





