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Hautpflege bei SäuglingenWie man Probleme auf sanfte Art löstRiecht nach Ärger!Hautpflege bei KindernHäufig auftretende Hautprobleme bei Kindern (und ihre Lösung)ZusammenfassungWie man Probleme auf sanfte Art löst![]()
Für die gesunde und sichere Hautpflege Ihres Kind sollte ein Begriff im Mittelpunkt stehen: sanft. Das wird Sie wahrscheinlich nicht überraschen, aber Sie würden sich wundern, wie viele Hautpflegeprodukte, die speziell für Kinder verkauft werden, Reizstoffe enthalten. Mit anderen Worten: Diese Mittel sind alles andere als sanft – und daher nicht gut für die Haut Ihres Kindes!
Riecht nach Ärger!Was können Sie tun? Zunächst einmal sollten Sie sich von der bunten Aufmachung nicht irreführen lassen und als erstes die Liste der Inhaltsstoffe auf Reizstoffe überprüfen. Achten Sie auf diese weitverbreiteten Übeltäter:
Duftstoffe: Zugesetzte Duftstoffe oder Parfüme (ob natürlich oder künstlich hergestellt) bringen keinerlei Nutzen und sind immer problematisch für die Haut Ihres Kindes (ebenso wie für Ihre eigene!). Duftstoffe können die Haut unterhalb der Oberfläche reizen, so dass Sie möglicherweise nicht einmal eine Reaktion auf der Haut Ihres Kindes feststellen, doch bedeutet dies nicht, dass die Stoffe keinen Schaden anrichten.
Aromaöle und duftende Pflanzenextrakte: Es gibt zahlreiche nützliche Substanzen natürlichen Ursprungs, aber die Tatsache, dass ein Stoff pflanzlicher Herkunft ist, bedeutet noch lange nicht, dass er auch gut ist für die Haut. Aromaöle und einige Pflanzenextrakte – wie Zitruspflanze, Pfefferminze, Menthol, Eukalyptus und Lavendel, um nur einige zu nennen – sind starke Reizstoffe, die zu Rötungen, Entzündungen und Juckreiz führen und die Heilkraft der Haut einschränken können. Es ist geradezu schockierend zu sehen, wie häufig diese Reizstoffe in Hautpflegemitteln für Kinder auftauchen, selbst wenn diese Produkte laut Etikettaufdruck angeblich sanft, mild und parfümfrei sein sollen!
Farbstoffe: Um ansprechender auf die Eltern zu wirken, enthalten Hautpflegemittel für Kinder oft Färbemittel, die den Produkten einen gelben, rosa- oder lavendelfarbenen Farbton geben. Den Eltern mag das vielleicht gefallen, doch für die zarte Haut Ihres Babys können Farbstoffe problematisch sein.
Eine detaillierte Aufzählung verbreiteter Reizstoffe, die man meiden sollte, finden Sie in unserem Artikel Düfte und Hautpflege: Das riecht nach Ärger! Informationen über mehr als 1.600 verbreitete Inhaltsstoffe von Kosmetika finden Sie in unserem Lexikon der Inhaltsstoffe. Wenn Sie Hautpflegeprodukte für Kinder kaufen, dann achten Sie darauf, dass die Mittel keine Duft- oder Farbstoffe enthalten, und meiden Sie alles, was pflanzliche Aromaöle oder Pflanzenextrakte enthält. Zu den Marken, die unparfümierte Mittel anbieten, gehören:
Hautpflege bei KindernGrundsätzlich sollte die Hautpflege Ihres Kindes folgende Punkte umfassen:
Wir können es nicht oft genug sagen: Besonders für die Haut Ihres Kindes ist Sonne äußerst schädlich, weil sich die Immunabwehr seiner Haut erst noch entwickeln muss. Daher sind Kinder und Kleinkinder noch eher sonnenbrandgefährdet als Erwachsene!
Hinweis: Allgemein ist es nicht zu empfehlen, Sonnenschutzmittel bei Kindern aufzutragen, die jünger als sechs Monate sind. Hier kommt es darauf an, die Sonne generell zu meiden. Wenn Ihr Kind im Freien sein muss, dann beugen Sie vor durch schützende Kleidung und Sonnendach über dem Kinderwagen. Vermeiden Sie es, Ihr Kind direkter Sonnenstrahlung auszusetzen. Ihr Kinderarzt kann Ihnen weitere Tips geben, wie Sie Ihr Kind am besten schützen.
Häufig auftretende Hautprobleme bei Kindern (und ihre Lösung)WindeldermatitisDies ist eines der häufigsten Hautprobleme bei kleinen Kindern, und fast alle Eltern müssen sich zum einen oder anderen Zeitpunkt damit auseinandersetzen. Hier sind ein paar grundlegende Fakten, die Ihnen helfen zu verstehen, was sich dabei abspielt und was Sie dagegen tun können:
Wundscheuern kann auftreten, wenn eine feuchte Windel gegen die Haut reibt, wenn Fältchen in der Säuglingshaut gegeneinander reiben, oder wenn die Haut des Babys einfach zu lange feucht war.
Kopfgneis (Seborrhoische Dermatitis)Kopfgneis, auch Grind genannt, (nicht zu verwechseln mit Milchschorf!) zeigt sich als rötliche oder gelbliche Schuppen auf der Kopfhaut, möglicherweise aber auch an anderen Körperstellen wie Gesicht oder Hals. Die Ursachen sind unbekannt, doch vermutet man, dass die Krankheit auf eine übermäßige Fettproduktion zurückzuführen ist, die abgestorbene Hautzellen festhält und eine schuppige Kruste daraus bildet, die dick und fettig erscheint. Kopfgneis sieht zwar zweifelsohne unschön aus, stellt jedoch keine Infektion dar und ist für den Patienten nicht zwangsläufig unangenehm oder mit Juckreiz verbunden. Im Laufe der Zeit klingt er von allein wieder ab, doch mit den folgenden Maßnahmen lässt sich dieser Prozess beschleunigen.
ReibeisenhautReibeisenhaut (Fachbegriff: Keratosis pilaris [KP]) sieht oft wie kleine rote Pickel am Oberarm, am Hals oder an den Beinen aus. Sie entsteht durch eine Verstopfung der Haarfollikel aufgrund angestauter abgestorbener Hautzellen. Reibeisenhaut ist weder eine Infektion noch ist sie ein hygienisches Problem. Bei sehr kleinen Kindern (fragen Sie Ihren Arzt) sollte man KP am besten ganz ignorieren, sofern sich die betroffenen Hautstellen nicht entzünden. Hier sind die besten Möglichkeiten zur Behandlung von Reibeisenhaut, wenn sie bei Ihrem Kind auftritt:
* Holen Sie auf jeden Fall das Einverständnis Ihres Kinderarztes ein, bevor Sie ein BHA-Produkt auf die Haut Ihres Kindes auftragen, vor allem bei Kleinkindern.
JuckflechteJuckflechte (Ekzem, Dermatitis) ist bei Kindern und Säuglingen sehr verbreitet. Bei Kindern zeigt sie sich gewöhnlich als rote, juckende Flecken mit kleinen Bläschen. Die Haut kann dabei so trocken werden, dass sie aufplatzt. Es gibt unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten für Juckflechte. Daher ist es empfehlenswert, den Kinderarzt um Rat zu fragen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserem Artikel: Ekzeme (Juckflechte/ Dermatitis)!
ZusammenfassungMit ein wenig Recherche können Sie leicht alles herausfinden, was wichtig ist für die Hautpflege Ihres Kindes. Achten Sie darauf, Produkte zu meiden, die Duft- und Farbstoffe enthalten, und denken Sie an das Stichwort „sanft“! Die Haut Ihres Kindes wird es Ihnen durch gesundes und geschmeidiges Aussehen danken. Und natürlich sollten Sie immer Ihren Arzt um Rat fragen, bevor Sie ein Hautproblem behandeln.
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