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10 Tipps für die perfekte Selbstbräunung
Der Geheimnis, mit einem Selbstbräuner eine perfekte Bräunung zu erreichen, ist die sorgfältige Anwendung, die etwas heikel sein kann. Man muss wiederholt experimentieren, um herauszufinden, welche Menge man verwenden muss, an welchen Stellen man ihn dünner aufträgt (wie etwa Knie und Ellbogen), welche Bereiche man vollständig ausspart (wie die Handflächen und die Achselhöhlen) und wo man anfängt und aufhört (hören Sie an den Knöcheln auf oder machen Sie weiter bis zu Ihren Zehen?). Dies alles sind Fragen, die Sie für sich selbst beantworten müssen, je nach persönlichen Vorlieben und Anwendungstechniken. Zehn Tipps für die fehlerlose Anwendung eines Selbstbräunungsmittels: 1. Die Selbstbräunung braucht Zeit. Nehmen Sie sich MINDESTENS eine halbe, besser noch eine ganze Stunde Zeit. Und lassen Sie sich davon nicht entmutigen: Um das gleiche Maß an Bräunung zu erreichen, müssten Sie noch viel länger in der Sonne brutzeln, und mit einem Selbstbräuner besteht keine Gefahr, dass Sie Falten, Hautkrebs oder Sonnenbrand bekommen! 2. Nehmen Sie ein kurzes Bad (bleiben Sie nicht lange im Wasser liegen) oder duschen Sie sich kurz ab und schrubben Sie anschließend sanft Ihre Haut ab, entweder mit einem Waschlappen oder einem Körperpeelingmittel. Schrubben Sie nicht zu stark, und achten Sie besonders auf Ihre Knie, Knöchel, Füße, Ellbogen und den Hals. Auf diese Weise schaffen Sie die Voraussetzungen dafür, dass der Selbstbräuner eine gleichmäßige Bräune schafft, denn Selbstbräuner neigen dazu, sich an abgestorbenen Hautzellen festzuklammern, und in bestimmten Bereichen Ihres Körpers finden sich möglicherweise mehr dieser abgestorbenen, verdickten Hautzellen als in anderen. Nachdem Sie geduscht und sich vollständig abgetrocknet haben, tragen Sie eine dünne Schicht eines leichten Feuchtigkeitsspenders in den Bereichen auf, in denen Sie auch den Selbstbräuner auftragen möchten. Dadurch verteilt sich dieser besser und bleibt nicht an trockenen Hautstellen „hängen“. Mit etwas mehr Feuchtigkeitsspender auf Knöcheln, Knien und Ellbogen verhindern Sie, dass diese Bereiche später fleckig aussehen. Ich habe schon Empfehlungen gelesen, Selbstbräuner und Feuchtigkeitscreme zu vermischen, aber ich rate davon ab, weil man damit Streifenbildung riskiert (wenn die Mischung nicht ganz genau abgestimmt ist, was sehr schwer zu erreichen ist), und außerdem dauert es dann länger, bis der Selbstbräuner von der Haut aufgenommen wird und trocknet. Anmerkung: Auch durch Transpiration können Selbstbräuner verlaufen. Duschen oder baden Sie also nicht zu heiß, damit Sie anschließend nicht schwitzen. Um die besten Resultate zu erzielen, muss Ihre Haut vollkommen trocken sein. Tragen Sie den Selbstbräuner nicht in einem dampfvernebelten Badezimmer oder an einem schwülheißen Tag auf (es sei denn, Ihre Wohnung ist klimatisiert). 3. Idealerweise sollten Sie nackt sein, wenn Sie den Selbstbräuner auftragen, aber Sie können auch einen alten Badeanzug tragen (den Sie draußen nicht mehr anziehen wollen), um zu bestimmen, wo Ihre Bräunung enden soll. Auf jeden Fall sollten Sie vorher festlegen, wo die Farbe anfangen und aufhören sollte. (Wünschen Sie gebräunte Achselhöhlen? Wie steht es mit Ihren Fersen, Händen, Ohren und ähnlichen Stellen?) Denken Sie daran, dass Selbstbräuner Flecken auf Ihrer Kleidung hinterlassen, solange sie noch nicht komplett in die Haut eingedrungen sind und auf die Hautzellen einwirken. Anmerkung: Um Selbstbräuner auf Ihrem Rücken aufzutragen, brauchen Sie fremde Hilfe, aber Sie können natürlich auch einen langstieligen Pinsel verwenden (bedenken Sie dabei, dass es hier zu Tropfenbildung und Unregelmäßigkeiten kommen kann, wenn es Ihnen nicht gelingt, den Bräuner gleichmäßig zu verteilen). 4. Tragen Sie den Selbstbräuner in einem Körperbereich nach dem anderen auf. Achten Sie mehr auf die gleichmäßige Verteilung als auf die Intensität des Einreibens. Sparen Sie diejenigen Bereiche Ihres Körpers aus, in denen Sie keine Bräunung wünschen. 5. Um zu verhindern, dass sich Ihre Handflächen verfärben, können Sie Gummi- oder Plastikhandschuhe anziehen, wenn Sie den Bräuner auftragen. Das kann recht gut funktionieren, macht das Auftragen unter Umständen aber auch schwieriger. Eine andere Möglichkeit ist, alle paar Minuten die Hände zu waschen, wenn man mit dem Auftragen in einem bestimmten Bereich des Körpers fertig ist. Wenn Sie damit zu lange warten, werden Ihre Handflächen hinterher merkwürdig aussehen. Es ist hilfreich, wenn man eine Nagelbürste griffbereit hat, um sicherzustellen, dass man den Selbstbräuner auch von der Nagelhaut und aus den Bereichen zwischen den Fingern gründlich entfernt hat. 6. Machen Sie sich bewusst, dass verschiedene Hautpartien den Selbstbräuner unterschiedlich „aufnehmen“. Manche Menschen stellen beispielsweise fest, dass ihre Beine schneller bräunen als ihre Arme oder ihr Rumpf, während bei anderen Gesicht und Hals am schnellsten braun werden. Aus Erfahrung werden Sie wissen, was auf Sie persönlich zutrifft. Seien Sie vorsichtig um Nase, Augen, Ohren, Haaransatz und Lippen. Ein Wattestäbchen, ein Make-up-Schwamm oder ein Make-up-Pinsel mit synthetischen Borsten können Ihnen helfen, den Bräuner in diesen Bereichen dünn und gleichmäßig aufzutragen. Um zu verhindern, dass helle Haare Farbe annehmen, tragen Sie am Haaransatz vorher eine Schicht Conditioner oder Vaseline auf. 7. Warten Sie MINDESTENS eine Viertelstunde, bevor Sie sich wieder anziehen (denken Sie daran, dass Selbstbräuner Flecken auf Ihrer Kleidung hinterlassen kann). Treiben Sie mindestens drei Stunden lang keinen Sport und gehen Sie nicht baden. 8. Wenn Sie einen Fehler gemacht haben oder einige Stellen streifig oder zu dunkel geraten sind, versuchen Sie ein Peelingmittel wie meine 2% Beta Hydroxy Acid Liquid für diese Flecken. Führen Sie in diesen Bereichen dann am Morgen ein manuelles Peeling mit einem feuchten Waschlappen durch. Dadurch sollten Unebenheiten verschwinden. 9. Arbeiten Sie in Problemzonen besonders sorgfältig. Tragen Sie den Selbstbräuner auf Ihren Händen (wo es besonders schwierig sein kann, ein natürliches Aussehen zu erreichen) so auf, wie Sie eine Feuchtigkeitscreme auftragen, aber wischen Sie Ihre Handflächen danach schnell ein einem leicht eingeseiften Waschlappen ab. Nehmen Sie dann ein Wattestäbchen (Q Tip o.ä.), das Sie zuvor in Reiniger, Augen-Make-up-Entferner (einer, der nicht fettig ist und nicht verschmiert) oder Nagellack getaucht haben und reinigen Sie damit sorgfältig die Bereiche um die Nägel und die Nagelhaut sowie zwischen den Fingern. Sie können auch einen Make-up-Schwamm verwenden, um den Selbstbräuner auf Ihre Hand- und Fußrücken, Ihre Schläfen und an Ihrem Haaransatz aufzutragen. Wenn Sie den Schwamm geschickt mit den Fingerspitzen halten, müssen Sie sich anschließend nur um unerwünschte Verfärbungen in diesem kleinen Bereich kümmern. Anmerkung: Hautpflegeprodukte wie AHA- und BHA-Mittel, Peelingmittel, Retin A und topische Desinfektionsmittel können die Wirkung des Selbstbräuners auf Ihrer Haut beeinflussen oder sogar die Farbe wieder entfernen, weil sie die Zellen der Hautoberfläche ablösen (Selbstbräuner wirken nur auf diese äußerste Hautschicht). Es ist ratsam, solche Mittel nicht am Abend vor dem Auftragen eines Selbstbräuners anzuwenden. Wenn Sie es jedoch tun müssen, dann warten Sie dazwischen wenigstens zwei bis drei Stunden. 10. Tragen Sie den Selbstbräuner erneut auf, wenn Sie es für notwendig halten. Normalerweise verblasst er in drei bis vier Tagen, wenn sich die oberste Schicht Ihrer Haut ablöst.Viel Spaß bei der Selbstbräunung! Paula Begoun |





