Frage des Monats September: SchwimmenLiebe Paula! Ich schwimme mehrmals in der Woche 60 bis 90 Minuten lang in einem Becken mit gechlortem Wasser. Gibt es eine Möglichkeit, die Trockenheit [der Haut] zu mindern, die durch einen so langen Aufenthalt im Wasserund das anschließende Abduschen hervorgerufen wird? Mich würde nur interessieren, ob Sie irgendeine Meinung dazu haben, wie sich dies auf meine Haut auswirkt und was man dagegen tun könnte. Ich weiß, dass es nicht gut ist, wenn man so lange in der Badewanne liegt, und deshalb frage ich mich, welche Auswirkungen das Schwimmen hat. Zia, per E Mail Liebe Zia! Sie haben Recht: ein langes Einweichen der Haut in Wasser jedweder Art zerstört die interzelluläre Matrix der Haut (die Substanzen, die die Hautzellen zusammenhalten – eine Art „Mörtel“ für die „Ziegel“ der Hautzellen, der für das äußere Erscheinungsbild einer zusammenhängenden Haut sorgt). Sie können die Zeitdauer, die Sie im Wasser verbringen, nicht ändern. Alles, was Sie auf die Haut auftrügen, würde in kurzer Zeit wieder abgewaschen und lediglich das Wasser verunreinigen (weshalb man mehr Chemikalien einsetzen müsste, um das Schwimmbecken sauber zu halten – und das würde Ihrer Haut noch mehr schaden). Der gesundheitliche Nutzen des Schwimmens ist aber weitaus größer als die negativen Auswirkungen für Ihre Haut. Deshalb ist vor allem die Nachsorge von Bedeutung. Es ist unglaublich wichtig, dass Sie sich nach dem Schwimmen im Chlorwasser gründlich abduschen, aber achten Sie darauf, dass Sie ein sanftes und feuchtigkeitsspendendes Duschgel verwenden, das Ihre Haut nicht noch weiter schädigt (Dove und Olay [Oil of Olaz] bieten einige sehr gute feuchtigkeitsspendende Duschgels an). Trocknen Sie sich nach dem Duschen sanft ab, und tragen Sie anschließend eine Körperlotion auf, die Substanzen enthält, die Ihrer Haut zurückgeben, was sie beim Schwimmen verloren hat, wie zum Beispiel Ceramide, Hyaluronsäure, Lecithin, Glycerin und jede Menge Antioxidantien. Damit stellen Sie bis zu einem gewissen Grad das wieder her, was Ihnen der Aufenthalt im Wasser genommen hat. Paula Begoun |




